Vorgeschichte
Barrierefreie Gesetze hat einen Vorläufer. Diese Seite erzählt kurz, woher die Idee kommt und was daraus geworden ist.
Der Anlass
Die Idee entstand an der Universität Kiel in Deutschland. Dort hat mein Studienassistent Gesetze für mich in eine gut nutzbare Form gebracht. Zusammen mit seinem Bruder, einem Informatiker, hat er das automatisiert und daraus eine kostenlose Webseite gemacht, die allen offenstand, auch anderen Menschen mit einer Seh- oder Leseeinschränkung.
Was die frühere Seite bot
Grundlage waren die XML-Dateien von gesetze-im-internet.de. Sie wurden automatisiert ausgelesen und in barrierefreie Dateien umgewandelt, die es als PDF, Word-Datei und Textdatei gab. Die Downloadliste umfasste zuletzt 32 Gesetze, darunter das Grundgesetz, das Bürgerliche Gesetzbuch, das Strafgesetzbuch und die Zivilprozessordnung.
Die Suchmarken
Im Austausch mit Menschen aus der Zielgruppe zeigte sich die Navigation als Hauptproblem. Wer in einem digitalen Gesetz nach einer Norm suchte, fand neben ihr auch alle Querverweise und alle anderen Normen mit derselben Ziffernfolge. Deshalb stand vor und hinter jeder Nummer eine Raute als Suchmarke. Die Eingabe #45b# führte im Urheberrechtsgesetz direkt zu § 45b.
Das Ende des Probelaufs
Das Angebot war als Probelauf gestartet und lief zwei Jahre. Nach Einschätzung der Betreiber war die Nachfrage nicht hoch genug, um es weiter online zu halten. Die Seite kündigte deshalb an, voraussichtlich bald offline zu gehen. Die Gesetze waren größtenteils auf dem Stand von Ende 2021.
Wie es jetzt weitergeht
Die frühere Seite ist nicht mehr aktiv. Ich belebe die Idee jetzt wieder. Für häufig genutzte Gesetze hat jede Vorschrift eine eigene Seite mit fester Adresse, und die Suchmarken gibt es weiter: In Word, PDF und Textdatei führt etwa die Suche nach #433# zu § 433, die Suche nach #Ende# zum Schluss des Gesetzes. Welche Gesetze es gibt und wie sie genutzt werden, steht auf der Seite Über das Projekt.